Kleider machen Frauen!

Ein Plädoyer an alle Modephlegmatikerinnen jenseits der 50!

Ach „Mode“, „Kleidung“ - was ist das doch oberflächlich! Es geht doch um die wichtigen Dinge des Lebens, um die wir uns kümmern müssen! Umwelt, Friede, …

Dabei ist unsere textile Hülle doch ein oftmals schwer unterschätzter Ausdruck der eigenen Persönlichkeit, sie ist die osmotische zweite Haut, die den Austausch unseres Inneren mit der Welt da draußen ermöglicht. Wie immer wir uns anziehen, wir sagen etwas damit aus und um wieder einmal Paul Watzlawik zu zitieren: „man kann nicht nicht kommunizieren“!

Darum beschäftigt es mich so sehr, dass Frauen meines Alters und darüber hinaus mit Mode oft so unsicher umgehen. Mal beugen wir uns in unserer Scheu vor dem Älterwerden dem Fashion-Jugendwahn, mal rutschen wir in farblose Biederkeit, die unsere Kraft, unsere Ausstrahlung auf null dimmt.

Es ist ein Trugschluss, dass es oberflächlich wäre, auf Mode und Stil Wert zu legen. Wir können doch mit dem, was wir anziehen, so gut betonen, was eben genau unter der Oberfläche liegt. Wir können dem eine Stimme geben, was in uns herumschwirrt, wie wir denken und fühlen ohne viel Worte zu brauchen. Wir können zeigen ob wir gerade zuvorkommend, elegant, extravagant oder zornig sein möchten.

In den Modemagazinen oder Instagram-Blogs tragen 15-Jährige 2000-Euro-Stücke und 60-Jährige sollen und wollen sich wie die Youngsters kleiden, alles recht verrückt! Ich suche für meine Kundinnen und für mich etwas was die Haltung stärkt, was man mit geradem Rücken zur Schau stellen möchte. Ich möchte keine graue Maus sein, aber auch keine konfuse Modealchimistin. Ich möchte Teile haben, die gut zu mir sind (bequem und passgenau) und solche, die mich schön und eventuell wild machen (ein poppiger Plateauschuh, eine Statement-Brille, ein Glamour-Kleid - wahlweise).

Wir sollten mit unseren Kleidungsstücken gerne zeigen, dass wir uns in unserem Körper wohlfühlen - das zu erreichen hat ja lange genug gedauert und kann so überzeugend sein. Das ist keine Frage des Geldes, auch nicht eines großen Kleiderschranks. Nein, viel eher Gespür für das, was oder wer frau gerade sein möchte. Und die Freiheit, dem nachzugehen. Und dabei helfe ich sehr gerne!

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